Bremsankerplatte vorn am SR2E, Bj. 1970, Probleme beim Vorderradeinbau !?
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Ein Herzlichen Guten Tag an alle Mitglieder, nun zu meinem Fall. Ich baue gerade einen SR2E Baujahr 1970 auf und um. Gestern habe ich das Vorderrad mit der Bremsankerplatte (ALU/12er Achse) versucht einzubauen, als ich denn die Ankerplatte (ALU) auf die Achse steckte und ich sie dann drehte, ertönte ein Schleifgeräusch und die Ankerplatte ließ sich schwer drehen. Nach einem Schluck Bier sagte ich zu mir: "um das Problem kümmere ich mich später...", jetzt wollte ich sehen wie das Rad in die Schwinge passt, und siehe da, es ging, aber sehr schwer und der Achsbolzen auf der Ankerplatten Seite ragte nur 0,5cm heraus, so war ein ansetzten der Schraube unmöglich. Nach einen weiteren Schluck, nahm ich die Alte Bremsankerplatte (STAHL/12er Achse) und montierte sie, im Anschluss setzte ich das Rad wieder rein und sie da, das Rad war gerade (Mitte) und ich hatte links und rechts genügend Platz für die Schrauben.... Da aber die Stahl Ankerplatten nur für 10er Achsen bestimmt waren, weiß ich jetzt nicht weiter.... Bilder stelle ich noch rein... Aber über eure Antworten und Lösungsvorschlägen würde ich mich freuen. Gruß Dennis
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Otto |
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Allgemein kann man sagen, dass es mehrere verschiedene Naben und Ankerplatten gab: Halbnaben und Vollnaben, Besonderheiten bei Bj 57 und Bj 58. Vollnaben mit Blechankerplatte für 10er und 12er Achse und Aluankerplatte für 12er Achse. Jedes System ist origginal in sich und zu den verwendeten Schwinghebeln und Hinterbauen passend und stimmig. LEIDER wurde da schon zu DDR-Zeiten, viel durcheinandergebracht und mit nicht passenden Teilen "repariert" und dann irgendwie passend gemacht - Ankerplatten und Schwinghebel wurden aufgebohrt. Scheiben rausgenommen oder dazugefügt bis es "passte". Erschwerend kommt noch hinzu, dass die originalen Simson Ersatzteillisten für die Naben leider auch teilweise fehlerhaft sind... Am besten mal Fotos machen.
Es gibt auch in den gepinten Einträgen einen guten bebilderten Beitrag zu den Naben, am Besten an diesen halten.
Bier kann eigentlich nicht schaden...
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Mein Fuhrpark Twingo C06 Bj 1998 zurzeit mal wieder abgemeldet und in Schweißkur Twingo C06 Bj. 2006 als temporären Ersatz - ach am Ende bleiben sie alle... http://www.twingotuningforum.de/thread-38712.htmlSaab 9-3 bj. 1999 abgemeldet seit 03/2022 C4 Grand Picasso von 2011 (Auto von meiner Frau, VTi120) Trabant 601 Bj 1989 (lange nicht mehr bewegt...) Ninja ZX6R Bj 1998 (als Neufahrzeug gekauft und dabei geblieben, soll eine rollende Restauration werden, derzeit 160.100km auf der Uhr) SR2E Bj 1962 (seitdem in Familienbesitz, Überholung läuft) Pegasus KM30 Bj 1994 (als Alltags und Reiserad, rollende Restauration, geschätzt 80.000km gelaufen, eine MIFA-Marke????) Giant Terrago Bj 1999 (Mountainbike geschätzt 50.000 km gelaufen) MIFA Klappie Bj 1972 (restauriert) Diamant 35154 Schwanenhals (Projekt für irgendwann) DKW RT100 Bj. 1938 (wird immer noch restauriert) DKW RT100 Bj. 1939 (eigentlich Teileträger für oben, aber wer weiß...) Express 98ccm Bj. 1949 (in Restaurierung) Motobecane MB2 Bj. 1928 (wird restauriert) Norton 16H - fährt natürlich auch nicht weitere Fahrräder, Motorräder, Autos, Stationärmotoren, Gedöns,...
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Guten Morgen, Vielen Dank für eure Antworten... Des Weiteren habe ich festgestellt, dass die neuen Bremsbeläge eine durchgezogene gleichmäßige Stärke haben, und die Originalen (DDR) sind an den enden schräg abgeschliffen, das war auch das schleifen, was die Ankerplatte beim Drehen ertönen ließ, das ist jetzt schon weg  ... Anbei übersende ich eich die Bilder... ich hatte auch gestern mit meinem Opa gesprochen und er meinte, das damals jeder der eine Idee zur Reparatur hatte, dort auch rumgeschraubt hatte.
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Also könnte auch die schwinge eine frühere als 1970 sein und somit ein Fehler von vielen sein, habe ich das jetzt richtig verstanden...
Gruß Dennis
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Hier noch mal die Bilder zum Vergleich, Ankerplatte "STAHL und ALU"... warum es so ist, wie es auf den Bilder zu sehen ist weiß ich nicht. Das Rad sitz mit der Ankerplatte aus "STAHL" perfekt und ist mittig Vorderradgabel, jetzt bin ich wirklich am ENDE  und weiß nicht weiter, ich werde wohl die aus "STAHL" nehmen. Eine Frage hätte ich noch, wie bekomme ich den Tachoantrieb fest, sodass sich dieser nicht mit der Radnabe mitreden kann Und danke für die schöne Farbe, sehr gerne werde ich das dann hier in Forum stellen...
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