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> 251 geht aus und startet nicht mehr
Joker
Geschrieben am: 02.04.2009, 07:38
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In diesem Jahr habe ich erst zwei kleinere Fahrten mit meiner 251er gemacht, 30km und 20km, jeweils bei Temperaturen um die 5°C. Ist aber bereits schon vor drei Wochen gewesen. Alles verlief reibungslos.
Da ich den Vergaser(30N3-1) ausbauen musste, in der Garage bemerkte ich, dass der Schwimmer hing, wollte ich gleich einmal einen anderen Typ Vergaser (30N2)? testen.
Das Teil gewechselt und ein wenig eingestellt, den Motor gestartet – alles bestens.
Nach ein paar Metern rund um die Garage und ein wenig tuckern im Stand, machte ich einen Tag später eine Probefahrt. Auch jetzt keine Probleme, nur das Wetter wurde nicht besser und es fing an zu regnen.
Aber nach ca. 12km, beim beschleunigen nach einer Ortschaft, änderte sich meine Laune. Der Motor hatte einfach keine Leistung mehr, 100 km/h waren nicht mehr zu schaffen.
Nach einem weiteren Kilometer wollte ich mir die Sache etwas genauer betrachten und hielt an. Bereits beim auskuppeln ging der Motor aus – und ist es auch noch bis heute. Beim antreten habe ich quietschende Geräusche gehört, keine Ahnung ob die von der Starterwelle oder sonst wo herkommen.
Ich habe den Zylinder abgebaut, da ich dort die Ursache meines Problems vermutete. Sieht aber alles gut aus, jedenfalls aus meiner Sicht.
Den originalen Vergaser habe ich gereinigt und wieder eingebaut. Jetzt waren zumindest Startversuche hörbar, ein wenig verbrannte Gase kommen aus dem Auspuff. Mehr aber nicht!

1. Woher kommt das Quietschen beim antreten?
2. Ist es eigentlich normal, dass der Zylinder fast von allein auf den Kolben rutscht, ohne dass die Kolbenringe von Hand zusammengedrückt werden müssen?
3. WARUM SPRINGT DAS TEIL NICHT AN???

Wer kann helfen?
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ddrschrauber
Geschrieben am: 02.04.2009, 07:51
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Ich glaube du hattest einen Kolbenklemmer oder -fresser, der dir die Kolbenringe festgedrückt hat. Dadurch lässt sich der Zylinder leicht raufschieben und: Es ist nicht normal dass die Kolbenringe sooo leicht raufflutschen.
Nehme die Kolbenringe ganz ganz ganz vorsichtig ab(mit Kupferblechstreifen) und mache sie wieder gängig. Ich habe dazu ne Nagelfeile benutzt um die Nuten wieder passend zu machen. Aber nicht zuviel wegnehmen, dann pfeift es an den Ringe vorbei!

Der Tim


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Joker
Geschrieben am: 02.04.2009, 08:57
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Danke für die schnelle Antwort!

Die Kolbenringe sehen eigentlich ganz gut aus, auch sind sie beweglich und waren nicht fest in den Nuten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der obere Ring bei der Demontage wirklich am richtigen Punkt gelegen hat.
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Hille
Geschrieben am: 02.04.2009, 11:58
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Miss mal das Kolbenringstoßmaß. Ich vermute mal eher, das dein Zylinder verschlissen ist. Wieviel km hat der Motor runter? Also die Kolbenringe müssen komplett zusammengedrückt werden, wenn der Zylinder aufgesetzt wird.

Gruß Hille


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P-J
Geschrieben am: 02.04.2009, 22:04
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Bei einem Feund wurde auf Kolbenfresser getippt, wars aber nicht. Pleulager war fest. Einige Tage später hat sich das Lager wieder gelöst und hat von da ab bein Starten gequitscht. 10 Km später lat da Lager mit viel Getöse den Dienst quitiert.
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Joker
Geschrieben am: 06.04.2009, 09:51
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Es ist das Pleuellager. cry.gif
Da ist wohl eine neue Kurbelwelle fällig. Zylinder und Kolben werde ich auch gleich erneuern.
Hat jemand einen Tipp wo ich die Teile günstig erwerben kann oder gleich die Kurbelwelle eingebaut bekomme?

(Habe einen Kolbenring in den Zylinder geklemmt und dann gemessen. Es waren so ca. 1,2 mm.)
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ddrschrauber
Geschrieben am: 06.04.2009, 11:49
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Am Besten bei einem aus dem Forum. Dann weißt du dass es vernünftig gemacht wurde.

Der Tim


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Joker
  Geschrieben am: 02.07.2009, 06:40
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Ein paar Tage sind ja nun bereits ins Land gegangen - aber nun läuft die "Maschine" wieder. Kurbelwelle, Lager und ein Paar Kleinteile wurden gewechselt. Dazu der Zylinder geschliffen und neu bestückt. Jetzt noch schön einfahren, dann kann der Spaß losgehen. rolleyes.gif
Demnächst werde ich mal ein paar Fotos machen ...
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