Es wurmt mich das mir während der Demontage des alten Motors nicht einfiel einige Fotos zu machen.
Ich will mich nicht Streiten aber ich weiß was ich gesehen habe beide Zahnräder liefen in Flucht.
So aber jetzt will ich mal ehrlich zugeben das ich während der Montage der Kupplungswelle geschlampt habe.
Mir ist leider völlig entgangen das ich den Lagerendsitz(gegen den Sprengring)falsch interpretiert habe.
Erst bei genauem Hinsehen bemerkte ich das sich der Sprengring leicht in der Nut bewegen ließ!
Ich habe das Lager mitsamt Kupplungswelle entfernt und wieder von neuem Montiert aber diesemal richtig.
Nun habe ich zwar etwas über 1 mm Spiel zwischen Kupplungsrad und Gehäuse gewonnen aber das Problem mit dem nicht mittig stehenden Pleuelauge steht immer noch im Raum.
Um mir ein ungefähres Bild über die vorhandenen Platzverhältnisse der Kurbelwelle innerhalb der Kurbelkammer machen zu können habe ich die neue Kurbelwelle lose in den Motor gelegt und beide Hälften verschraubt.
Dann wurde das Kupplungsrad inqlusive Anlaufscheibe und Buchse montiert und anschließend das Ritzel auf die Kurbelwelle aufgeschoben und mit der Mutter Handfest gesichert.
Ich betone nochmal das ich die Kurbelwelle ohne Lager im Motor eingelegt habe die Welle lag also lose unten auf den Lagersitzen.
Ich habe dann die Welle soweit verschoben bis beide Zahnräder von Ritzel und Kupplungskorb genau übereinander standen und dabei festgestellt das zwischen der Kurbelkammerwandung und Kurbelwellenwange(Kupplungsseitig)wesentlich mehr Freiraum besteht als das auf der gegenüberliegenden Seite der Fall ist!
Schiebe ich nun die Welle in die richtige Position(Pleuelauge genau mittig)dann habe ich wieder diese 1,9mm Versatz.
Fazit.
Würde ich nun erneut diese Welle nach Vorschrift montieren (linkes Lager gegen den Sprengring)dann hätte ich dasselbe Problem wie vorher.
Das ist doch nicht normal oder?
Aus meiner Sicht könnte nur das Einlegen von 2 Distanzscheiben entsprechender Bemaßung Montageseitig zwischen Sprengring und Lageraussenring des Wellenlagers Abhilfe schaffen?
Natürlich müssten diese Scheiben mit Einkerbungen versehen werden um den Ölleitfluss von der Olleitscheibe her zu gewährleisten?
Die zweite Überlegung wäre eventuell eine 1,9mm starke Messingscheibe zwischen der Anlauffläche der Wange und dem Innenring des Kupplungseitigen Wellenlagers einzulegen.
Bitte haltet mich nicht für einen Deppen es ist nur eine Überlegung?
Ich habe ausgerechnet das mir dann anschließend auf der Einstellseite(Zündung)trotz eingelegter Ölleitscheibe noch circa 0,6 mm Raum bleiben um das vorgeschriebene Axialspiel der Kurbelwelle einstellen zu können!
Eine Option gäbe es allerdings noch die ich bisher nicht in Betracht gezogen habe?
Würde ich den ganzen Schlamassel jetzt so montieren wie gewohnt wie groß wäre dann die Chance das sich die Kurbelwelle während des Betriebes innerhalb der lagerringe oder mitsamt der Wellenlager in den Sitzen in die richtige Position schiebt,hier ist wohl der Experte gefragt...?
Mfg Ernie
Jeder Ingenieur kann eine Wanze zertreten aber alle Ingenieure können keine Bauen.
Zur Info
Da es in letzter Zeit auf Grund meiner Schreibweise Kritik hagelte möchte ich hier in aller Höflichkeit erklären das ich nicht deutscher Bauart bin!
Ich bin vor circa 20 Jahren aus den Niederlanden nach Deutschland übergesiedelt demzufolge bin ich der perfekten deutschen Schreibweise nicht mächtig.
Sollten sich in meinen Berichten einmal ein Komma oder ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen oder irgend etwas was da nicht hingehört einschleichen dann möge man mir das doch bitte nachsehen?
Mein Fuhrpark
Simson SR 1 Baujahr 1956 (Maron)
Simson SR 2E Baujahr 1960 (Maron)
Roller Bunny 50ccm Baujahr 87 (Winking Taiwan)
Roller Phantom F12 Baujahr 2002 (Malaguti Italien)
Roller BT 50QT-9 4-Takt Baujahr 2007 (Boatian)
Citroen C1 Baujahr 2008
Gilera Runner FXR 200 Baujahr 2008 (Piaggio Italien)
Viele grüße aus dem schönen Holzminden an der Weser.
Mfg.Ernie