Mein fertiger SR 2 - Vorstellung, Beschreibung SR 2 Umbau
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09.05.2018 Ich habe mich entschieden … der Tank soll gerade stehen. Also muss ich mir etwas einfallen lassen, um den Benzinschlauch / Gewinde am Tank durch das Rohr zu bekommen. Eigentlich gehört da der Benzinhahn direkt an den Tank - geht aber nun nicht, das Rohr stört. Einzige Lösung, ein Loch in das Rohr, und erstmal das ganze verlängern und den Hahn später setzen. Ich brauche im Rohr mindestens ein 20er Loch oben und ein 18er Loch unten. Solche Stahlbohrer habe ich natürlich nicht auf Tasche und habe mir nur dafür einen 4er Satz 14er - 20er HSS Bohrer gekauft. Beim Preis von 10 EUR ist mit vorher klar, dass die nicht für die Ewigkeit halten, aber ich brauche ja nur 2 Löcher. Aber was soll man sagen, keiner dieser Sch***-Bohrer hat es geschafft, auch nur ein Loch in das Stahlrohr zu bohren. Meine Maschine lief schon heiß, aber die Löcher wollten nicht so richtig. Außerdem nuddelten die Bohrer die vorher ordentlich vorgebohrten 12er Löcher noch unrund. MERKE: Wer billig kauft, kauft zweimal oder lässt es besser ganz. Die Bohrer sind in der Tonne. Um die nun verkorksten Löcher auf rund und aufs richtige Maß zu bekommen, blieb nur der Dremel, bzw. seine Fräsaufsätze, die ich in die Bohrmaschine spannte und so Stück für Stück die Löcher passend machte. Schweinearbeit, die man sich gern auch spart. Dann ging es aber mal vorwärts. Schlauch an den Tank, bissel schön gemacht, auf das Rohr gesetzt, Benzinhahn mit einer Schelle an der “ursprünglichen” Tankbefestigung am Rahmen befestigt und mit etwas Druckluft die Dichtheit getestet - sieht gut aus. Dann sollte noch die Bremsstange dran. Wieder so ein Ding, wo man verzweifelt. Fädle ich das Z-förmig gebogene Ende durch die Rücktritt-Aufnahme bei der Pedale, bekomme ich die Stange niemals bis an die hintere Radnabe. Steht locker 30cm vom Moped ab. Soll heißen, ich habe entweder die falsche (Nachbau)Stange gekauft, oder Z-Biegung ist so schlecht. Selbst wenn die Stange passen würde, würde das durchgefädelte “Z” an der Kette schleifen...was dass schon wieder für´n Mist? Hat wieder etwas gedauert bis ich auf die Idee kam, die rechte Pedale nochmal zu entfernen und die Rücktritt-Aufnahme mit der Biegung nach außen zu montieren (also umzudrehen). Da hat wohl der Motorenbauer getrieft. Habe zwar keine Ahnung, ob das so rum stimmt, aber jedenfalls schleift die Stange nicht mehr an der Kette. Um das ganze Konglomerat doch noch nutzbar zu machen, habe ich die Stange in den Schraubstock gespannt, und das “Z” passend gebogen. Nun sitzt die Stange auch drin.
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15.05.2018 Und natürlich ist klar, dass die Serie an Missgeschicken nicht abreißt. Will nun den Kabelbaum verlegen und muss feststellen, dass ich vor vielen Monaten mal einen falschen Abblendschalter gekauft hatte. Dem fehlt die hintere Schelle und ist eher zum Hineinschrauben in den Lenker. Da ich aber das entsprechende Loch nicht im Lenker habe, war dieser Kauf damals...klar, wieder Mist ;-) 23.05.2018 So langsam neigt sich das Projekt dem Ende zu. Ein neuer Abblendschalter wurde besorgt, alle Bowdenzüge und Kabel mit Tüllen versehen und nun wollte ich den Kabelsalat anschließen. Der Schaltplan ist ja recht eindeutig, einzige Änderung … ich habe für das Rücklicht eine Sicherheitsschaltung verlegt (also zwei Kabel statt einem). Diese brauche ich ja für das LED Rücklicht. Ein kleines Batteriegehäuse für die Hupe wird in der Satteltasche versteckt. Wenn alles korrekt angeschlossen ist, müsste die Hupe also auch bei ausgeschalteter Zündung hupen. Gesagt, getan, alles verdrahtet, dabei schön auf alle Farben geachtet und auf den Hupenknopf gedrückt … klar, Stille. Kann denn nicht mal irgendwas beim ersten Mal klappen?? Also alle Verbindungen gecheckt - keinen Fehler gefunden. Batterien getauscht - kein Ton. Masseverbindungen geändert - interessiert die Hupe nicht. Ich dreh durch! Kann also nur noch der Abblendschalter/Hupenknopf sein. Also meine schön vertüllten Kabel wieder entfernt und in den Schalter geschaut. Sind doch dort tatsächlich alle Kabel wahllos angeschlossen. Dort wo das grüne Kabel für die Hupe dran kommt ist das Schwarze fest. Leider ist der Schalter verpresst, so dass ich die innenliegenden Anschlüsse nicht ändern kann. Klar könnte ich das schwarze Kabel nehmen und an der Zündung im Lampentopf auf grün klemmen, aber da bin ich eigen. Sollte ich in Jahren mal was reparieren wollen, weiß ich das nicht mehr und die Verwirrung ist groß. Also den Schalter wieder eingepackt und reklamiert. Ich habe auch gelesen, dass die Nachbau-Bowdenzüge oft nicht richtig passen. Habe ich schon bei der vorderen Bremse gemerkt. Dort konnte ich die den Bremshebel locker bis zum Griff ziehen, ohne Bremswirkung. Mit bissel tricksen gings dann, obgleich ich mit der Bremswirkung nicht zufrieden bin. Je nach Zug-Einstellung dreht das vordere Rad frei, aber die Bremswirkung ist matt ODER die Bremse zieht gut, aber das Rad dreht nicht mehr, weil bereits die Backen in der Trommel schleifen. Alle anderen Züge sind montiert und scheinen auch zu funktionieren, jedenfalls kann ich schalten, auch wenn die Kupplung sehr straff geht.
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07.06.2018 Vielleicht liegt es an mir, aber ich glaube, dass ich mich gegen Ende hin zu sehr mit Kleinigkeiten aufhalte. Es ist wirklich nicht mehr viel zu tun, aber irgendwie fummel ich immer an winzigen Details, die mich nicht voranbringen und die Fertigstellung verzögern. Der 3. Hupenknopf war auch nicht besser. Hier haben die Kabel ganz andere Farben, aber nun ist mir das egal. Ich klemme die einfach auf. Bereits vor dem Einbau hatte ich schon ein ungutes Gefühl, was den Druckknopf für die Hupe betraf. Man hatte gar nicht den Eindruck, dass sich dieser drücken lässt. Jedenfalls bewegte er sich optisch nicht wirklich. Das bestätigte sich nach der Montage. Man konnte zwar drauf drücken und dann hats auch gehupt, aber es hörte nicht mehr auf - dauerhupen. Das Ziehen am Knopf brachte wenig (wer weiß ob er sich überhaupt wieder raus bewegt hatte, das war nicht zu erkennen), denn danach hupte es willkürlich. Beim umparken, bei Erschütterungen… Also alles wieder auseinander gefriemelt und mit den Schraubenzieher an der Blattfelder für den Drücker gebogen, die auch gleichzeitig der Kontaktgeber ist. Ich dachte die Feder ist zu schwach eingestellt. Leider merkt man erst nach dem ersten Biegen, dass es für ein zu starkes Herausbiegen nun kein zurück mehr gibt. Jedenfalls baut man dann keine Federspannung mehr auf. Nach ca. 15 erfolglosen An- und Abbauversuchen habe ich dann damit begonnen, das innere Kunststoffelement des Schalters, (an dem sich auch der Lichtumschalter befindet und auch die Kontakte festgelötet sind) mit einer Feile zu entgraten und in der Breite schmaler zu machen. Was soll ich sagen, das wars dann - Problem identifiziert - jetzt ist der Schalter am Lenker fest und der Hupenknopf lässt sich sichtbar drücken, dann hupts und beim Loslassen kommt er wieder von selber sichtbar raus. Kleines Detail - viel Arbeit.
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Ebenso erging es mir mit der Installation der Zündung im Lampentopf. Der auf die Lampe gesetzte Drehschalter wird (zumindest bei mir) unter der Zündeinheit mit einem sehr dünnen Scheibchen und einem winzigen Draht-Splint fixiert .. naja nicht fixiert, eher locker und leicht gegen ein Herausziehen gesichert. Mag sein dass das so vorgesehen ist und es funktionierte auch, aber der Schalter klapperte halb lose auf dem Lampentopf herum und vermittelte nicht den Eindruck einer langen Haltbarkeit. Überflüssig zu erwähnen, dass das Gefummel unter der Zündung im Lampentopf Nerven kostet. Insbesondere wenn es langsam dunkel wird, und man in der einen Hand eine Taschenlampe halten muss, mit der nächsten Hand den Schalter fixiert, mit der dritten Hand von unten die Unterlegscheibe auf den Schalterstift schiebt und gegen das “wieder runterrutschen” festhält und schließlich mit der vierten Hand den winzigen Splint mit einer Feinmechanikerzange durch das dafür vorgesehene Löchlein im Schalterstift schiebt und auf der gegenüberliegenden Seite umbiegt, um ein wieder herausrutschen zu verhindern.
Lange Rede kurzer Sinn, das war mir alles zu leihwändig. Also habe ich alles wieder abgebaut, den Schalterstift leicht nachgearbeitet, dass eine “ordentliche” Unterlegscheibe straff drüber ging und dann den lächerlichen Splint durch einen Drahtnagel ersetzt. Jetzt sitzt der Schalter bombenfest und lässt sich schön in alle 3 Richtungen drehen. Auch hier wieder - kleines Detail, viel Arbeit.
Ich hoffe nur, dass alle Anschlüsse in der Zündung korrekt sind, sonst muss das Konstrukt wieder runter ;-)
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11.06.2018 Eigentlich sollte nun nur noch das Lampenglas drauf. Aber wie sich (natürlich) herausstellte, war das auch nicht so einfach. Vom Prinzip her gibt es da eigentlich keine Fragen oder Probleme … eigentlich. Zuerst ging es darum herauszufinden, wie rum die Lampenfassung eingebaut werden sollte. Dies musste mit den Löchern und Aussparungen des Nachbau-Reflektors in Einklang gebracht werden. Hat selbstverständlich nicht funktioniert. Die Löcher, in die die Spange der Lampenfassung rein müsste (um diese am Reflektor zu halten) waren 90° verdreht gebohrt - also oben/unten und nicht rechts/links. Nun könnte man sagen, dann dreh ich einfach den Reflektor die Vierteldrehung, aber dann stimmten die Aussparungen an dessen äußeren Rand nicht, die ja in Ihre Gegenstücke im Lampenring passen müssten - Montage unmöglich. Was tun? Letztendlich habe ich die Blechschere genommen und am Reflektorrand eine neue Aussparungen hinein gezwickt. Nicht die charmanteste Lösung aber pragmatisch, sieht sowieso keiner und ich hoffe nun, dass an der “Schadstelle” nicht so schnell der Rost in den Spiegel kriecht. Die 3 lustigen Spangen zur Fixierung des Reflektors im Lampenring waren auch eine spannende Angelegenheit. Muss man erstmal herausfinden, wie man die einsetzt. Lampe ist jetzt zu und eigentlich könnte ich nun sagen: FERTSCH. Aber wie es eben so ist, schwirren noch so eins zwei Sachen im Kopf herum, um die man sich noch kümmern möchte. So wollte ich den “hässlichen” Seitenständer, dessen Fuß total schräg am Boden ankommt noch etwas pimpen .. sprich verrosten. Ich haben noch in einem Regal eine alte Abschleppöse von meinem Toledo, den ich schon ewig nicht mehr habe. Die könnte ich mir statt das schwarzen Rohrs gut als Ständer vorstellen. Gesagt getan. Ständerrohr abgeschraubt, abgeflext, Öse drangeschweißt, geschliffen, grundiert und verrostet. Gefällt mir, hätte aber natürlich nicht sein müssen.
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Außerdem ist noch das Problem mit dem fehlenden Lenkanschlag präsent. Im Nachhinein kann ich nun keinen Anschlagstahl mehr an die Gabel schweißen. Könnte mich ärgern, dass mir das nicht aufgefallen ist, als die Gabel noch nicht lackiert war. Aber was solls. Habe nun einen Streifen Flachstahl genommen und mir U-förmig so zurecht gebogen, dass er schön straff von unten zwischen den “Beinen” über die “Mu…” auf die Gabel geschoben werden kann. Vorn ist eine Spitze dran, die genau in den Anschlagring des Rahmens zeigt. Hinten ist der Stahl auch etwa hochgezogen und gelocht, sodass ich das Stahl-U zusammen mit der Hupe an der Gabel befestigen kann. Klar, dass ich mir wegen dieses kleinen Teil nicht extra noch mal eine Dose Lack kaufe. Also das Ding kurzerhand auch grundiert und verrostet. Sieht man sowieso kaum, aber ganz blank wollte ich den Stahl auch nicht lassen. Nun muss ich nur schauen, wie ich die Hupe elegant dazu befestigt bekomme, da die durch den Stahl nicht mehr direkt an die Gabel drückt und sich, weil sie nur mit einer Schraube befestigt wird, unter Umständen lockern und nach rechts oder links neigen könnte.
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25.07.2018 Seit meinem letzten Eintrag ist nochmal ein guter Monat vergangen. Die Sache mit dem Stahl und dem drangeschraubten Lenkanschlag hat nicht funktioniert. Obwohl alles schön straff montiert wurde, übt der Lenker einen mächtigen Druck auf die Anschlagsnase aus, was letztlich dazu geführt hat, dass sie immer wieder beiseite geschoben wurde. Ist halt doch nicht so fest wie angeschweißt. ich lasse den Anschlag jetzt weg. Ansonsten war das Moped optisch nun fertig *freu* und technisch eigentlich ordentlich zusammengebaut … eigentlich… Jetzt hätte es einfach nur starten müssen und alles wäre gut gewesen. Aber denkste, und war ja eigentlich auch zu erwarten. Das gute Stück ging also bei einem meiner Nachbarn in die Garage, damit er die letzten Feineinstellungen vornimmt. Der kennt sich aus ((Überhaupt: Dachte ich am Anfang noch, dass ich während des Bau auf mich allein gestellt bin, stellte sich heraus, dass in meiner unmittelbaren Nachbarschaft locker 5 SR Freaks wohnen, die man mal fragen kann)). Also Zündkerze checken, Vergaser einstellen, Bowdenzügen justieren. Dann sollte es fertig sein. War aber nicht so. Es taten sich dann doch noch so einige Probleme auf. Zuerst mal ist das Moped gar nicht erst angesprungen. Nach langem hin und her stellten wir fest, dass eine Masseverbindung der Vape-Zündung nicht genügend Masse hatte. Dafür hatten wir natürlich den Motor, den Auspuff und div. Kleinteile wieder demontieren müssen. Dann...es knatterte!! *yey!!* Zweites Problem, kam nach der ersten Testfahrt auf. Die gute Esse bremste nicht. Fast hätte Nachbars Gartenzaun dran glauben müssen. Vorderbremse griff zwar, aber eben nicht genug und der Rücktritt ging gar nicht. Im Stand hatte der doch prima gezogen...was war denn da nun wieder los? Nach genauer Diagnose stellten wir fest, dass die Zähne am Bremshebel rundgelutscht waren, ebenso die Kerben im Bremsnocken. Der Hebel rutschte also über den Nocken, ohne die Bremsbacken zu bewegen. Also eine neue (alte) Ankerplatte mit Nocken und Hebel gekauft, Hinterrad und alles wieder demontiert, alles neu zusammengefriemelt und fein eingestellt. Ebenso die Vorderbremse. Nu bremsts. *yey!!* Drittes Problem, die schicke LED Rückleuchte hat natürlich nicht geleuchtet. Das liegt aber an meinen rudimentären Physik-Fähigkeiten. Ich dachte, dass das Moped mit Gleichstrom arbeitet, das LED-Rücklicht tat es jedenfalls. Darauf, dass es ein AC↯DC Problem ist, sind wir natürlich auch erst nach Stunden gekommen, denn bei manchen Tests glimmte die LED zumindest. Zuerst dachten wir, dass ein Problem mit dem vorgeschalteten 6V-12V Spannungsverdoppler besteht (den ich einfach vor die 12V LED setzte). Der zog mächtig Strom, sodaß die vordere Lampe nun nur noch glimmte. Schon Sch****, wenn man von den Zusammenhängen zwischen Volt, Watt und Ampere keine Ahnung hat ;-) Nun, dann merkten wir ja das sowieso ein AC↯DC besteht und es stellte sich die Frage, ob wir zusätzlich einen Wechselrichter installieren sollten (Leucht-Funktion damit weiterhin fraglich) oder ob ich auf die kleine Rückleuchte verzichte und mir eine “normale” dranbaue. Was aber ohne Schutzblech schlecht geht, und auch so zu einem riesen Klotz führt, der optisch so gar nicht zum Design des Mopeds passt, mal unabhängig davon, wo ich die Lampe überhaupt fest bekomme. Was es auch immer wird, es ist dann leider nicht mehr STVZO konform. Ich werde damit leben müssen. Ich habe also viel recherchiert und habe mir eine dezente rote Einbauleuchte besorgt, die in Fahrzeug-Armaturenbrettern für div. rote Anzeigen verwendet wird. Die habe ich nun noch leicht modifiziert und eine Edelstahlmuffe darüber geschraubt. Die Lampe ist jetzt zwar wesentlich größer als die LED, aber für eine “normale” Leuchte mit Glühbirne immer noch sehr klein. Dann noch eine Halterung gebogen und wieder an die ursprüngliche Stelle montiert. Und was soll ich sagen...leuchtet. *yey!!* Erste Probefahrten verliefen zufriedenstellend. Das Moped rennt zwar nicht, aber fährt seinen Genen entsprechend, gefühlt etwas hart und kratzig, aber ich denke das liegt daran, dass sich der Motor erstmal einfahren muss.
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Ich melde Vollzug, das Moped ist fertsch!!! Jetzt muss es nur noch Kürbitz überstehen! So, 2 Jahre Arbeit, mit langen winterlichen Unterbrechungen...ich habe viel gelernt, einiges an Lehrgeld bezahlt aber auch viel Spaß gehabt. Ob ich mir sowas nochmal antue, vermag ich heute noch nicht zu sagen. Fakt ist, den schon mal auf Vorrat gekauften Scheunen-Star wurde wieder abgeben. Dafür fehlt mir die Zeit. Eine meiner Töchter wird in einem Jahr 15 und will ne S50/S51. Da weiß ich ja schon, was mir die nächsten Monate so blüht ;-) PS - und damit schließt sich der Kreis (siehe erste Tagebuch-Einträge): Wen es interessiert, all das hat mich 2303 EUR gekostet, inkl. Verrechnung der Sachen, die ich zwischenzeitlich schon wieder zu Geld machen konnte. Nicht mit drin sind Werkzeuge, die ich mir dafür angeschafft habe (Schweißgerät, Lötkolben...) und auch kein Verbrauchsmaterial wie Küchenrollen, Fett, Verdünnung, Polierpaste u.s.w. Durch diverse Fehlkäufe (ja die passieren, wenn sich das Projekt mit der Zeit verändert) habe ich ca. 150-200 EUR zuviel ausgegeben. Außerdem liegt Kram im Wert von ca. 250 EUR nun ungenutzt bei mir rum (zum Teil Fehlkäufe plus 1 Motor und der Original-Sattel). Anders gesagt, wenn man vorher einen festen Plan hat, keine Fehler macht und nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt, wäre das Ganze mit 2000 EUR bezahlt - bei einem Stundenlohn von Null Euro ;-D
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