Mein fertiger SR 2 - Vorstellung, Beschreibung SR 2 Umbau
sparkules |
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08.11.2017 Nun bin ich auf der Suche nach dem passenden Vergaser auf diverse Unstimmigkeiten bei meiner Hardware gestoßen. Das Baujahr meiner SR2 wäre laut Plakette 1970. Würde bedeuten, dass es sich um einen SR2 außerhalb der Serienlaufzeit handelt und eigentlich einen frühen Soemtron Spatz-Motor haben müsste (Vergaser dann NKJ 134-3). Gekauft habe ich die SR2 allerdings mit einem Rheinmetall-Motor. (zumindest lt. Gehäuse-Deckel und dann müsste wohl ein Vergaser NKJ 122-4 oder 123-4 dran). Allerdings: Ich habe ja letztes Jahr schon mal einen regenerierten Motor mit Vape Zündung gekauft und da steht Soemtron auf dem Deckel - Zufall? Nun glaube ich, dass ich “aus Versehen” den richtigen Motor zum Moped gekauft habe und der dann falsche, bisher montierte Motor verkauft werden kann. Mein Problem ist nun: Stimmt das? Oder hat nur irgend eine Knalltüte beliebige Deckel montiert und die Motoren sind ganz andere. Mal sehen, wie ich das wieder raus bekomme. Der Soemtron hat zumindest nach Messschieber ein 15 mm Durchlass zum Zylinder, der andere nur 14 mm. Vielleicht kriege ich es auch anhand der Motornummer raus…
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sparkules |
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11.11.2017 Da habe ich mir (am 08.11.) mal wieder zuviele Gedanken gemacht. Nun bin ich auch im DDR-Moped Forum angemeldet und habe mein Problem mit der Fahrgestellnummer und den Motoren geschildert. Echt klasse, dass einem da so schnell geholfen wird. Ich weiß nun, dass ich einen Austauschrahmen habe und die beiden Motoren aus den Jahren 60 und 61 stammen (egal welche Deckel drauf sind), ebenso wie das Originalmoped selbst -> wenn es keinen Ersatzrahmen hätte. 14.11.2017 So, mal auf Verdacht im Auktionshaus einen regenerierten Vergaser inkl. Luftfilter und neuen Dichtungen erstanden. Stand zwar keine Bezeichnung dran, ist aber ein BVF und sieht auf dem Bild aus wie ein 122-4. Für 43 EUR inkl. Versand sicher erstmal kein Fehler. Notfalls geht er wieder in den Verkauf. Die Dinger werden ja inkl. Luftfilter für ca. 100 EUR gehandelt.
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Andi0105 |
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QUOTE (sparkules @ 02.08.2018, 09:16) | Für 43 EUR inkl. Versand sicher erstmal kein Fehler. Notfalls geht er wieder in den Verkauf. Die Dinger werden ja inkl. Luftfilter für ca. 100 EUR gehandelt. |
100€ ist wohl Wunschdenken manch eines Verkäufers... Und wenn es 100€ wert wäre, würde es dir keiner für 43 verkaufen... Mfg Andi
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der Lehmann |
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QUOTE (Andi0105 @ 02.08.2018, 15:54) | QUOTE (sparkules @ 02.08.2018, 09:16) | Für 43 EUR inkl. Versand sicher erstmal kein Fehler. Notfalls geht er wieder in den Verkauf. Die Dinger werden ja inkl. Luftfilter für ca. 100 EUR gehandelt. |
100€ ist wohl Wunschdenken manch eines Verkäufers... Und wenn es 100€ wert wäre, würde es dir keiner für 43 verkaufen... Mfg Andi |
Das habe ich mir auch so gedacht. Gerade der 123-4 ist auf Teilemärkten ein Massenprodukt.
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Viele Grüße, Jürgen
Teilnahme UT 1 bis UT 6 und UT 8 bis UT 13 UT 14 in der Sächsischen Schweiz im Jahr 2021 auch abgesagt!
"Das Können ist des Dürfens Maß!" Paul Preuß
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sparkules |
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14.04.2018
Und natürlich gab es Stellen, wo zu wenig Farbe drauf war. Also habe ich nun die letzte Dose auch noch verbraucht. Ein Test mit Verdünnung und Benzin ergab eine gute Beständigkeit des Lackes. Grundsätzlich wäre ich jetzt zufrieden, wenn...ja wenn nun nach dem Lackieren die Schutzbleche nicht so viele Beulen hätten. ich werd verrückt. Grundiert sah alles prima aus, aber jetzt mit Lack werden leichte Blech-Unebenheiten sichtbar, vom Spachteln, Schleifen und offensichtliche leichte Altbeulen, die vorher nicht zu erkennen waren. Sch****!!! Was nun? Sicher, es ist nicht dramatisch und manch anderer hätte es vielleicht so gelassen, aber ich kenn mich: Es würde mich immer stören.
Es wird darauf hinauslaufen, dass ich die Teile einfach weglasse und das Moped “nacksch” bleibt. Im Nachhinein etwas schade um die ganze Spachtel- und Schleifarbeit, die ich aber, als Laie nun mal eben nicht perfekt ausgeführt habe. Nach heutigem Stand bleiben also das vordere und das hintere Schutzblech liegen, sowie der selbstgebaute Kettenschutz. Dafür habe ich mir nun aber ein schmales “beulenfreies” Schutzblech besorgt, welches wenigstens teilweise das Hinterrad bedeckt und der ganzen Heck-Konstruktion wenigstens etwas mehr Halt verleiht. Außerdem eine weitere Dose Lackspray gekauft, für´s neue Schutzblech. Wenn man vorher wüsste welche Irrungen und Wirrungen solch ein Projekt nimmt, könnte man viel Geld sparen.
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sparkules |
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30.04.2018
So, das neue Schutzblech ist da. Habe eines für 19” gekauft. Wieder Mist, das Rad ist 19”, das Schutzblech auch. Also kein Platz zwischen Reifen und Blech. Was tun? Zurückschicken oder biegen? Beim Biegen besteht immer die Gefahr, dass man ganz schnell an der schwächsten Stelle einen Knick hinein biegt - dann hat man 2 halbe Teile, die jeweils aber immer noch 19” haben. Also ganz vorsichtig auf ein altes Spatz-Schutzblech gepresst, dessen Durchmesser ja halbwegs passt. Hat sogar funktioniert - dann noch gebohrt, geschliffen, grundiert, lackiert.
Zusätzlich habe ich auch noch die Lenkeraufnahme entsprechend behandelt, dort hält der Lack allerdings nicht so gut. Ebenso sind nun die entlackten und blank polierten Schaltarmaturen nun doch wieder lackiert worden. Sieht irgendwie besser aus. Natürlich juckt es nun in den Fingern, den Zusammenbau zu starten. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das so 5 Stunden dauert. Bin ich weit entfernt von, denn ich habe ja einen korrekten und fertigen SR2 noch nie so genau gesehen und deshalb tauchen schon bei den ersten Teilen Fragen auf. Welchen Schrauben, welche Länge, Durchmesser? Mit oder ohne Federringe usw. Naja, ich mache mal da los, was ich kann und der Rest ergibt sich schon irgendwie. Jetzt merkt man auch, dass man noch zig Kleinstteile braucht. Geht bei Kettenspannern los, über die Bremshalteschelle am Rücktritt oder Benzinschlauch. Das ist sowieso so ein Thema für sich, da ich mir ja durch den Standmotor-Tank eine Individuallösung ausdenken muss. Der Sprit-Einfüllstutzen liegt genau gegenüber des Gewindes für den Benzinhahn. Was blöd ist, denn der Tank sitzt auf einem Rohr - wenn der also gerade stehen soll, muss ich mit dem Gewinde / Benzinhahn durch das Rohr. Geht nicht. Anderenfalls könnte ich den Tank leicht verdreht montieren. Dann ist der Benzinhahn neben dem Rohr, aber auch der Einfüllstutzen leicht schief - sieht irgendwie doof aus.
Außerdem habe ich noch Sorgen mit der vorderen Bremse. Ziehe ich das ganze System zu fest, dann dreht sich das Rad nicht, lasse ich es zu locker, ist die Bremse locker und würde sich beim Bremsen an die Nabe pressen und dann mit dem Bowdenzug um die Achse wickeln - oder habe ich gerade einen Denkfehler??
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sparkules |
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07.05.2018
Das Hinterrad habe ich nun bestimmt noch 20x ein und ausgebaut. Mal war was mit der Ausrichtung, mal mit den Unterlegscheiben, mal habe ich den Kram zu fest gezogen und mal haben irgendwelche Abstände nicht gestimmt. Und schwupps, sind wieder Stunden um. Aber nun glaube ich, dass das Hinterrad sitzt, es fluchtet gut mit dem Vorderrad und auch die Kette ist gerade. Dabei wurde auch gleich der Ständer montiert, der Nummernschildhalter und die Rückleuchte. Als nächstes wäre die Verkabelung dran. Mit den Griffarmaturen habe ich begonnen und wollte die ersten Bowdenzügen vormotieren. Auch nicht so einfach, wenn man sowas vorher noch nie in korrekt montiertem Zustand gesehen hat. Schaltseite ging ganz gut, aber dann...wieder Mist. Die Armatur für den Gasbowdenzug hat ein ausgenuddeltes Gewinde. Sowas kann ich gebrauchen. Zum Glück hatte ich noch ein anderes da, allerdings nicht lackiert. Also schnell gesäubert, grundiert und die letzten Tropfen aus meiner Notfall-Farbsprühdose gequetscht. Da merkt man auch, was da für Kleinteile dran sind. Kugeln, Federn, Schräubchen wollen alle sauber gemacht werden und haben sicher auch einen Zweck. Auch dafür geht viel Zeit drauf. Nun sind aber die Armaturen am Lenker und die Bowdenzüge dort schon mal dran. Dann zur Hupe. Voriges Jahr hatte ich die schonmal ausprobiert. Ging (mit 6V Ladegerät)! Jetzt an 3V Batterien geschlossen … Stille. Was soll ich sagen. Wieder Mist. Man hört zwar ein leichtes Klackern, aber kein Hupen. Das hält auf. Also das ganze Ding wieder aus der Torpedo-Fassung geholt und an den beiden Schrauben feinjustiert. Ist ein Gefummel und nichts für Leute ohne Geduld. Zumal man nicht weiß, ob das zum Schluss was bringt, oder der Fehler woanders liegt. Jedenfalls, nach einer Stunde Millimeterarbeit HUPTS!!
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