MZ KFZ Glühbirnen durch LED ersetzten, Sparsam sícherlich,aber funktionierts?
ENIGMA |
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Hallo,ein ewig blödes Lichtleistungs-Proplem will ich engültig mal an unseren zwei TSen 125er und 150er beseitigen,die lahmen 6 Volt der Lima sind einfach zu lau auf Dauer,vor allem für den Alltag. Ich muss ja mit Licht fahren,die Ladeleistung ist aber einfach bei Kurzstrecken zu schwach,so ist der Akku schnell bei blinken und viel Bremsen schnell endladen,und dann stockt als Folge schon die Zündung bei Standgas an der Ampel. Bevor jemand meint,rüste einfach auf 12 Volt um,das kommt für uns nicht in Frage,da diese Umrüstung nicht ganz unkompliziert und um einiges teurer ist und ich der Meinung bin,das die wichtigsten Leuchten (ausser Bilux und Tacho ect.)) mit LED den Verbrauch des Akkus runterfahren sollten. Ich will zumindestens die Bajonettlampen von Blinker,Rücklicht und Bremsleuchten auf LED umstellen,die werden am meisten genutzt,der Scheinwerfer fällt aus, u.dürfte auch nicht erlaubt sein,oder? Was kann man da am besten nehmen,es gibt ja direkt für den KFZ Bereich hunderte mögliche Bauarten dafür,aber halt alles aus China. Und sind die LEDs auch hell genug und ist das auch TÜV gehnem? mfg Enrico
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klaus30 |
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Hallo Enrico, zu aller erst besteht trotz des enormen Sparpotenzials der LEDs meistens das Problem, dass diese keine Prüfzeichen haben und somit nicht im Straßenverkehr zugelassen sind. Beim Umbau der Blinker auf LED wäre zusätzlich ein neuer Blinkgeber bzw Widerstände nötig, um die Blinkfrequenz in normalen Bereichen zu halten. Optisch fällts auf, man sieht den Unterschied zwsichen LED und Glühlampion. Im ungünstigem Falle eines Schadens, bei dem dein Motorrad untersucht werden sollte und die Leuchtmittel entdeckt werden, könnte man - wenn man es genau nimmt - die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs als erloschen ansehen, da wie gesagt meistens keine Prüfzeichen auf den Leuchtmitteln zu finden sind. Was die Kollegen der Tüvstationen dazu sagen, ist auch fraglich. Zweitens ist meiner Ansicht nach die 60W Lichtmaschine bei guter Wartung, fitter Batterie, korrekter Reglereinstellung und intaktem Kabelbaum mit sauberen Anschlüssen (also eigentlich selbstverständlichen Sachen) auch der Lichtpflicht gewachsen. Natürlich kann man auch ein bisschen an der Funktionssicherheit arbeiten, Denkanstöße findest du dazu zb hier. Wenn du beispielsweise noch auf die einfachste Tagfahrlichtschaltung umsteckst, brauchst du am Tage nur 40W Abblendlicht und Zündung, angenommen natürlich keine größeren Verluste durch den Kabelbaum inkl. der Klemmstellen. Dazu einfach das weiß-schwarze Kabel der Klemme 56 am Zündschloss abziehen und auf Klemme 58 stecken. Die grauen Kabel von Klemme 58 kommen einfach an die freigewordene Klemme 56. Damit leuchtet auf der ehemaligen Stellung "Fahren mit Standlicht" nun nur das Abblendlicht vorne, sonst nichts weiter. Bei der normalen Lichtstellung funktioniert dann wieder alles. Gleichzeitig sollte man untertouriges Fahren auch wegen der Lichtmaschine vermeiden, da in unteren Drehzahlen noch nicht genügend Leistung erzeugt wird. Also: LED schön und gut, aber leider nicht zugelassen und optisch nicht original. Mit entsprechender Pflege ist auch die originale 6V 60W Lima heute noch ausreichend.
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Schöne Grüße aus Mittelsachsen!
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subfossil |
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Ich hasse diese Diskussion über Zulassung von Leuchtmittel, jeder Schweine Audi hat heute so eine Art Lichterkette als Blinker (erinnert mich immer ein bisschen an die Ein und Ausfahrt von Baustellen). ABER ICH DARF KEINE LED MONTIEREN WEIL DIE JA KEINE ZULASSUNG HABEN. Zum kotzen...
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Mfg Nico
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Willy |
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Hi,
überall Kirmesbeleuchtung, kümmert doch keinen mehr.
Hinten habe ich LED in Brems und Rücklicht, bei der HU kein Problem und gut sichtbar, besser als die sich langsam erhellenden Glühfadenlampen sind sie allemal.
Blinker habe ich nur vorn LED weil ich kein Relais gefunden habe, dass mit je zwei LED arbeitet. Widerstände einlöten halte ich für unsinnig, daher hinten normale Glühlampen.
Im Scheinwerfer habe ich eine recht helle Standlicht LED, die habe ich "über Land" an und den Scheinwerfer* nur dort, wo er nützlich ist um für andere besser sichtbar zu sein. Dort leuchtet dann einen 25/25 Halogen, die ist ebenso hell wie die 35/35 Bilux.
Würde wahrscheinlich aber auch mit Dauerlicht funktionieren, ein elektronischer Regler arbeitet recht gut in den Akku.
Gruß Willy
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Aus UNNA, NRW TS 125 (1984), Suzuki Freewind, R60/6, CB 750 Four, Hexagon GTX 125
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ENIGMA |
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Viele gute Antworten,gefällt mir. Ich kann jedoch -heute im Jahr 2016- nicht ganz nachvollziehen,das die im Jahr 1880 erfundene Glühlmape von Tohmas Ava Edison heute immer noch in der KFZ Technik von Behörden bevorzugt wird,nur weil sie zu der Zeit der Fahrzeugherstellung Serienmässig vom Werk eingebaut war,und die LED noch nicht erfunden war bzw, nicht ausgereift genug. Die Vorteile von der Licht-Emittierenden-Diode sind doch mehr deutlich,mehr Lichtausbeute bei weniger Leistungsverlust (durch Wärme zb.) ,und praktischere Bauformen. Wenn ich einen ungeprüften Deckel davor habe oder ein Streuglas,welches andere nicht richtig erkennen,oder Blendet oder Gefährdet,sehe ich das ohne Widerspruch ein. Sonst bin ich der Meinung ist, das ein Verbot der echt sinnvollen modernen LED der Sturrheit der Behörden und veralteten Paraqraphen zu verdanken ist. Licht bleibt immer noch Licht, oder gibt es denn überhaupt Nachteile?
Im übrigen ist es nur mit Wartung der Elektrik nicht getan,denn ich habe vor zwei Jahren einen kompletten Neuen kabelbaum eingezogen,und edliche Elektrische Sockel wie Blinker,Regler,Rücklicht,Teile der Lima wurden von mir mit ungebrauchten DDR Neuteilen ersetzt,das hatt leider nix geändert an dem Ladeproplem. Wir haben zwei kleine MZ,die meiner Freundin spinnt genauso rum nach ein paar Tagen Fahrt. Ich will es mal versuchen,wenigstens die vom Rücklicht und zwei Blinker durch LED zu ersetzen,und der Tagfahrlichttip vom Klaus werde ich beherzigen,mal sehen ob das klappt.
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honsa69 |
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Rüste doch einfach um! Die 6 Volt-Anlage bringt die Leitung für den Alltäglichen gebrauch einfach nicht. Das war damals schon so als es mit der Lichtpflicht für Zweiräder in der DDR losging, und wird jetzt nicht besser geworden sein. Unsere Motorräder wurden damals regelmässig von einem KFZ-Elektriker eingestellt und gewartet, das Problem wurde dadurch nicht behoben. Also umrüsten oder ständig Batterie aufladen.
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Gruß Stephan
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