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> SR 2E Rahmenrisse, Und schon geht der Spaß los....
der Lehmann
Geschrieben am: 03.01.2019, 17:58
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QUOTE (shigi76 @ 03.01.2019, 18:14)
Hallo,
ich habe auch das Problem, dass die hintere Motorhalterung rechts neben der Schweißnaht gerissen ist. Der Klassiker halt...

Wie gehe ich die Sache am besten an, wo schweiße ich wie das Blech zum Verstärken am cleversten ein?
Ist es normal, dass die eine Seite nach außen gedrückt ist und die andere nach innen oder ist das dem Schaden geschuldet und die beiden Seiten sollten symmetrisch sein?

Danke

So zum Beispiel:

Aus alt mach neu !


--------------------
Viele Grüße, Jürgen

Teilnahme UT 1 bis UT 6 und UT 8 bis UT 13
UT 14 in der Sächsischen Schweiz im Jahr 2021 auch abgesagt!

"Das Können ist des Dürfens Maß!" Paul Preuß
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shigi76
Geschrieben am: 03.01.2019, 18:11
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QUOTE (der Lehmann @ 03.01.2019, 17:58)
QUOTE (shigi76 @ 03.01.2019, 18:14)
Hallo,
ich habe auch das Problem, dass die hintere Motorhalterung rechts neben der Schweißnaht gerissen ist. Der Klassiker halt...

Wie gehe ich die Sache am besten an, wo schweiße ich wie das Blech zum Verstärken am cleversten ein?
Ist es normal, dass die eine Seite nach außen gedrückt ist und die andere nach innen oder ist das dem Schaden geschuldet und die beiden Seiten sollten symmetrisch sein?

Danke

So zum Beispiel:

Aus alt mach neu !

Da geht es aber eher um die Ständerkonstruktion als um die Motorhalterung.
Deswegen bitte nicht böse sein, aber ich brauche weiterhin Antworten auf meine Fragen:


Wie gehe ich die Sache am besten an, wo schweiße ich wie das Blech zum Verstärken am cleversten ein?
Ist es normal, dass die eine Seite nach außen gedrückt ist und die andere nach innen oder ist das dem Schaden geschuldet und die beiden Seiten sollten symmetrisch sein?
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Pyramidenverleih
Geschrieben am: 03.01.2019, 19:39
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Da gibt es auch ein fertiges Blech welches die Sache stabilisiert.
kostet nur schmales Geld.
Der Vorteil ist das dann auch die Sache mit dem ausgeleierten Anschlag für den Ständer etwas stabiler ist.

Das Blech habe ich mir auch schon hingelegt weil mein Rahmen auch einen Riss hat.

Der Essi sieht nicht viel besser als der von deinem Kumpel aus, wird aber definitiv eine Patinarestauration.

Den hinteren Kotflügel bekommst Du für schmales Geld in der passenden Lackierung.

Die kleinen Rostflecken an den Überlappungen kann man mit feiner Stahlwolle Typ 000 mit Otrawol Öl bzw. Elaskon getränkt, gut wegschleifen ohne den gesunden Lack zu zerstören.

Ich würde dem Essi nicht seine Geschichte nehmen, so viel wird er mit Sicherheit bei Mistwetter auch nicht mehr gefahren

Angefügtes Bild
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Gruß Bernd

War das Drehmoment erreicht, geht die Schraube wieder leicht.

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shigi76
Geschrieben am: 03.01.2019, 20:03
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Der Essi sieht nicht viel besser als der von deinem Kumpel aus, wird aber definitiv eine Patinarestauration.

Den hinteren Kotflügel bekommst Du für schmales Geld in der passenden Lackierung.

Die kleinen Rostflecken an den Überlappungen kann man mit feiner Stahlwolle Typ 000 mit Otrawol Öl bzw. Elaskon getränkt, gut wegschleifen ohne den gesunden Lack zu zerstören.




Bin ich damit gemeint? _uhm.gif _uhm.gif
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Pyramidenverleih
Geschrieben am: 03.01.2019, 20:15
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meinte damit eigentlich den JawaPionier


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Gruß Bernd

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shigi76
Geschrieben am: 03.01.2019, 20:30
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Der letzte Beitrag aus diesem Thread vom JawaPionier stammt aus dem Jahr 2012. Ich habe das Thema nur noch einmal aufgegriffen, da ich vor ähnlicher Problematik stehe...

Hier noch einmal mein Problem:
Motorhalterung hinten rechte Seite eingerissen und Blech verbogen, dadurch Kettenflucht (Ritzel, Kettenrad hinten nicht mehr gegeben).
Wie sieht das Blech mit der Bohrung für die Motoraufnahme in dem Bereich auf beiden Seiten aus. Sind beide Seitenbleche symmetrisch gezogen/gebogen? Hat einer ein Foto von diesem Bereich?
Wie verstärke ich am sinnvollsten diesen Bereich?

Danke

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shigi76
Geschrieben am: 04.01.2019, 15:59
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Ich muss nochmal etwas fragen unsure.gif :

1. Ist der Rahmen neben der Bohrung der hinteren Motoraufhängung im Originalzustand geschweißt oder hängt das bereits mit einer Reparatur zusammen?
2. Wie ist das Innenmaß (Blech - Blech) bei den Bohrungen im original an der Stelle?
3. Ist das Blech in dem Bereich der Bohrungen von vorne gesehen nach außen oder innen gebogen oder geht es gerade herunter?

Danke und sorry, aber ich möchte ungerne jetzt auf den letzten Rest meinen Esser verhunzen cry.gif weep.gif cry.gif
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Wolfgang
Geschrieben am: 04.01.2019, 16:54
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1. Neben der Bohrung der hinteren Motoraufhängung ist original nichts geschweißt.

2. Das Innenmaß (Blech - Blech) bei den Bohrungen ergibt sich aus der Länge der inneren Hülse der Silentbuchse im Motor. Der Motor darf nicht am Rahmen anliegen. Siehe meine Skizze.

3. Das Blech in dem Bereich der Bohrungen von vorne gesehen ist nicht nach außen oder innen gebogen; es geht gerade herunter.

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Das Wort ist die Quelle aller Missverständnisse
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shigi76
Geschrieben am: 04.01.2019, 16:58
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Super! Vielen, vielen Dank!
Damit komme ich erstmal weiter.
Was meint ihr, langt es zu schweißen oder sollte man irgendwie verstärken in dem Bereich?
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docralle
Geschrieben am: 04.01.2019, 17:11
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Das Problem sind hier die Vibrationen vom Motor. Dadurch reißt es, aber solange das Schwingenlager nicht in Mitleidenschaft gerät, kann man es noch schweißen lassen.


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1986-2016 Der Roller wird 30
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1 Mifa Universal (510); 1 Mifa Klappi (904) und 2 schöne Diamantfahräder....


Gruß Ralle
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Otto
Geschrieben am: 05.01.2019, 10:12
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Guck mal hier rein:

https://www.ddrmoped.de/forum/uploads/big/p...5761942_big.jpg

https://www.ddrmoped.de/forum/index.php?showtopic=26649&st=30

Grundlegend ist der Blechpressrahmen vollkommen unterdimensioniert und aus minderwertigen Blechen hergestellt. Hat damals wahrscheinlich gereicht, da das Volk nach dem verlorenen Krieg noch nicht so fett und übergewichtig war wie heute.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die DDR nicht genügend Tiefziehbleche hatte und die wenigen vorhandenen Bleche wurden vorrangig nach Ludwigsfelde geliefert, um die Pitty, Troll und Berlin Roller zu pressen. Für simson gab es deshalb keine Tiefziehbleche und die Schutzbleche vom SR2 sind deshalb z.B. aus mehreren flachen Stücken zusammengeschweißt worden.

Die Bohrungen für die Motoraufnahme und die Ständeraufnahme sind fast immer oval und eingerissen. Ich habe mir dafür Flansche drehen lassen und diese dann in den Rahmen eingepunktet. Damals noch mit MAG - heute würde ich das mit der Widerstandszange machen. Damit sollte mehr Flächenpressung wirken und sich die Kräfte besser verteilen. Ob das jetzt 10.000de km hält kann ich dir aber nicht sagen - so viel wollte ich mit der Fliegenklatsche nicht fahren.


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Twingo C06 Bj 1998 zurzeit mal wieder abgemeldet und in Schweißkur
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http://www.twingotuningforum.de/thread-38712.html
Saab 9-3 bj. 1999 abgemeldet seit 03/2022
C4 Grand Picasso von 2011 (Auto von meiner Frau, VTi120)
Trabant 601 Bj 1989 (lange nicht mehr bewegt...)
Ninja ZX6R Bj 1998 (als Neufahrzeug gekauft und dabei geblieben, soll eine rollende Restauration werden, derzeit 160.100km auf der Uhr)
SR2E Bj 1962 (seitdem in Familienbesitz, Überholung läuft)
Pegasus KM30 Bj 1994 (als Alltags und Reiserad, rollende Restauration, geschätzt 80.000km gelaufen, eine MIFA-Marke????)
Giant Terrago Bj 1999 (Mountainbike geschätzt 50.000 km gelaufen)
MIFA Klappie Bj 1972 (restauriert)
Diamant 35154 Schwanenhals (Projekt für irgendwann)
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DKW RT100 Bj. 1939 (eigentlich Teileträger für oben, aber wer weiß...)
Express 98ccm Bj. 1949 (in Restaurierung)
Motobecane MB2 Bj. 1928 (wird restauriert)
Norton 16H - fährt natürlich auch nicht
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Wolfgang
Geschrieben am: 05.01.2019, 11:24
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Zur Verstärkung des Rahmens im Bereich der Motoraufhängung lässt sich evtl. auch innen jeweils ein Stück Blech (1,5mm dick) einschweißen. Um dann wieder den Platz für den Motor zu schaffen, in dem Bereich solch eine Spreize ansetzen:

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ddr-driver
Geschrieben am: 05.01.2019, 12:48
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Ich würde mir für innen so großflächig es geht ein Verstärkungsblech bauen. Das darf dann aber nur so groß sein, dass man natürlich auch zum anschweißen noch dran kommt. Ich denke wenn man einfach dickere Unterlegscheiben an die Löcher schweißt, würde es wieder reißen.


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shigi76
Geschrieben am: 05.01.2019, 15:35
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Ich habe jetzt auf der einen Seite die Schweißnaht, die vor Jahren mal gesetzt wurde, aufgeschnitten, weil das Blech dort nicht bündig aneinander lag. Anschließend habe ich das Blech ohne großen Aufwand richten können,
Auf der anderen Seite war das Blech bereits, wie beschrieben, angerissen. Auch diese Seite habe ich leicht eingeschnitten, gerichtet und am Montag werden beide Seiten im WIG-Schweißverfahren bearbeitet. Ich denke, ich werde zunächst auf eine Versteifung/Verstärkung verzichten und die Stelle in Zukunft näher beobachten. Reißt sie erneut, wird gehandelt.
Auch der Anschlag am Ständer zeigt leichte Risse, die ebenso am Montag ausgebessert werden. Auch da zunächst ohne Verstärkungen.
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