ETZ 250, die dritte im Bunde, neues Projekt, Teilehaufen, irgenwann geht´s los
xrv850 |
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Jepp, Jungs, werde das Buch kaufen. Und meine 150er hat doch 12 Pferdchen, meinetwegen auch 11,5. Die 125er hat 10, soweit ich weiß. Ja, der Konus ist der beste nicht mehr - nein, das sieht bei meiner glücklicherweise gut aus. Das war mir bei meiner alten TS 250 auch mal passiert - während der Fahrt plötzlich Geklöter vom Feinsten und dann ohne Kraft ausrollen...... Kam dann anderer gebrauchter Motor rein seinerzeit. Und der hatte dann andere Abenteuer zu bieten - KW Dichtringe platt, Öldruck durch dem Kuplungsbowdenzug hoch auf meinen Ärmel bei Fahrt - einige Erfahrungen gewonnen damit  Grundsolide sind sie, aber auch ein wenig Finesse bedürfen sie, die guten Emmen....  Das war ja `ne 4-Gang, noch mit 16" Zoll Vorderrad und der 32er V-Gabel. Bei der 4 Gang ist die Montage der KW-Dichringe schwieriger (spalten, nicht war?), deswegen gab´s dann nach einiger Suche den dritten Motor. Und der lief dann wieder gut. Mit etwa 75tkm habe ich sie dann nach gut(en)  drei Jahren weggegeben und eine wiederum stark geschlissene 650er XS Yamaha gekauft. Damit gab `s dann viel teureren Ärger aber auch einigen Spaß, wenn Sie denn ansprang, das Luder. Und so weiter und so weiter..... Bis später und Danke Euch Joachim
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CJ 750, XR600R, VTR1000, Dax-Replika, Jawa 634
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xrv850 |
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So, Kollegen und die anderen, das gelbe Buch habe ich mir jetzt mal ausgeliehen. Danach habt Ihr vollkommen recht mit den Vorbei-Pust-Spuren. Nun schreibt der Autor gleich am Anfang auch sinngemäß, dass vieles eben aus seiner Erfahrung widergegeben ist. Und ich habe auch welche. Nach der und nach dem alten Motto, dass Probieren über Studieren  geht sowie meiner augenblicklichen Überlegung, dass ich eine kostengünstige ETZ möchte, die nicht über den Wert hinaus aufgebaut wird, werde ich dennoch die meines Erachtens nach verwendbaren Teile montieren. Sollte das nicht hinhauen, habe ich eine Erfahrung mehr und die Kosten für Kopf- und Fußdichtung in den Sand gesetzt; also etwa 3,-- Euro. Und ist es ja gerade bei den Modellen mit den untergehängten Motoren wenig aufwändig, den Zylinder zu ziehen - so sind sie gebaut, die Guten! Das soll nicht heißen, dass ich Eure Anmerkungen in den Wind schreibe. Im Gegenteil, bin dankbar für Anregungen und auch Kritik.  Nur habe ich hier eine andere Meinung und / oder Einstellung - zumindest zunächst. Womöglich müsste ich dann Adenauer zitieren, der mal gesagt haben soll: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern." Meine Seitenteile und der Tank sind zwischenzeitlich zu dem Lackierer-Freund gelangt. Er hat sich ganz schön gewunden, denn ich will, dass er meinen migelieferten Einschicht-Wasserbasis-Lack (mit Umweltengel) verwendet. Da ist ihm seine gute Spritzpistole eigentlich zu schade dafür. Aber ich kenne ihn schon viele Jahre und habe einige Steine bei ihm im Brett, mal sehen, was er draus macht. Wenn er zu viel rum-unkt, bekommt er meine alte......, also..........Spritzpistole. Soviel für heute. Gruß Joachim
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Flacheisenreiter |
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QUOTE (xrv850 @ 10.01.2011, 20:26) | Meine Seitenteile und der Tank sind zwischenzeitlich zu dem Lackierer-Freund gelangt. Er hat sich ganz schön gewunden, denn ich will, dass er meinen migelieferten Einschicht-Wasserbasis-Lack (mit Umweltengel) verwendet.
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Welche Gründe sprechen Deiner Meinung nach für den Wasserlack? Ich verwende den Lack auf Wasserbasis aus dem Baumarkt, weil er kaum Geruch entwickelt und man so auch Teile im Hausflur bzw. der Wohnung lackieren kann  ...leider verläuft er recht schlecht.
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MfG Tobi, der Flacheisenreiter
Mein Stand-/Fuhrpark: MZ TS 150 Bj.81, IFA Touring Bj. 89 in creme, Diamant Halbrenner Bj. 63, umgebautes Mifa 101 Bj. 69, Velor Stretchcruiser, markenloses Retro MTB
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xrv850 |
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Hey Tobi - freut´ mich, das Du dazu nach meiner Meinung fragst. Heutige Wasserbasislacke sind qualitativ so gut - im Prinzip - wie Nitro- oder Kunstharzlacke früher, habe ich gelernt. Daher sehe ich nicht ein, unnütz erhebliche Anteile Lösungsmittel in unsere Atemluft zu pusten. Der Glanz ist nicht ganz so toll, aber das passt dann zu den Original-DDR-Lackoberflächen, finde ich. Und der Geruch - genau - ist ebenso viel angenehmer.  Das mit dem Verlauf beim Spritzen habe ich auch festgestellt, und die helle Farbe Gelb deckt nicht so gut wie Nitrolack, der bei gelber Farbe auch noch erhebliche Blei-Anteile hat,  was natürlich nicht der Natür  nicht gut tut, und uns. So soll jetzt der Profi mal sein Glück versuchen. Ein anderer Emmen-Treiber hier aus der Nähe hat auch mit dem Baumarkt-Wasserbasis-Lack recht gute Ergebnisse mit der Rolle, aus gutem Schaumstoff, erzielt. Hatte ich auch schon überlegt. Mache ich vielleicht mal am Schutzblech vorn und bei meiner kleinen TS. Bis später. Gruß vom Joachim
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xrv850 |
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Die sieht aber gut aus, Tobi! Auf dem Bild sieht´s völlig professionell aus und gelungen. Prima Glanz. Hast Du Klarlack drüber? Versucht, die Teile meiner TS 150 zu streichen, hab´ ich auch schon - das war aber so übel mit dem Nicht-Decken und Streifen, dass ich das erst mal verschoben habe. Habe einige Teile doppelt. Liegt vielleicht auch am Pinsel; der muß wohl weicher und hochwertiger sein. Hast Du´n runden oder flachen Pinsel - also bitte nicht falsch verstehen  - verwendet? Die 35er Gabel ist auch schön - sind die Standrohre poliert oder silber lackiert? Und auch der Stil gefällt mir gut, TS /0 Lampe und die schwarzen Seitenteile erinnern an ETS, dafür hier mehr Chrom an Tank und Schutzblech. An meiner noch blauen TS sind die Lampenhalter und der Bremsanker vorn verchromt; war so und gefällt mir gut. Sie ist aber (noch?) lange nicht so hübsch wie Deine. Ist auch `ne 81er, aber wie eine der ersten ausgerüstet (Schwalbenschwanz-Heckschutzblech, kein DZM, TS/0 Lampe) - bis auf die Gabel und das Schutzblech. Diese "richtigen" Teile befinden sich aber an meinem 73er TS 150 Teileträger, müssen aber noch aufgearbeitet werden. Hier mal ein (altes) Bild: Gruß Joachim
Angefügtes Bild

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Flacheisenreiter |
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Ich habe Flachpinsel verwendet, aber anschließend getupft - die Oberfläche erinnert an Hammerschlaglack, wenn man von Nahem schaut. Es ist nicht jedermanns Geschmack, aber mir gefällt es und es ist so ein bisschen "einzigartig"  . Klarlack ist nicht drauf. Die Standrohre habe ich einfach vom alten Lack befreit und mit Stahlwolle rübergerieben, eine schöne Gussoberfläche kam dabei raus  . Die ETS stand "Modell", deshalb diese Farbwahl(und weil gelb meine Lieblingsfarbe ist  ) sowie die Linierungen der Seitendeckel. Das vordere Schutzblech in Chrom habe ich durch Zufall mal gefunden, ansonsten gibt es an der TS so gut wie keine Nachbauteile, Neuverchromungen, -verzinkungen etc. Ich hab sie so aufgebaut, wie sie mir gefällt. Bin kein extremer "Originalo"  . So, jetzt aber genug von meiner TS  , hier gehts um Deine ETZ  ...
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MfG Tobi, der Flacheisenreiter
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ol99 |
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Hallo Flacheisenreiter, kann man sich die gestrichene Oberfläche auch noch von nahem anschauen? Von weitem macht die echt nen guten Eindruck. Gruß Joachim, hab da nen tip wenn du die Gabelrohre polieren willst. Ich hab damals beim Moped nen alten Stehbolzen am ausgebauten Gabelrohr mit zwei Muttern festgeschraubt und das ganze in die Bohrmaschine eingespannt. Nach 10 Minuten polieren mit immer feineren Schleifpapier und dann Elsterglanz bokommst du ganz einfach ne richtig geile Oberfläche. Noch bisschen Klarlack drüber das der Glanz bleibt und fertig.
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Flacheisenreiter |
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QUOTE | Hallo Flacheisenreiter,
kann man sich die gestrichene Oberfläche auch noch von nahem anschauen? Von weitem macht die echt nen guten Eindruck.
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Kein Problem. Ich betone nochmal, das ist keine gewöhnliche Pinseloptik, es wurde bewusst getupft. Als Beispiel mal der Tank:
Angefügtes Bild

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ol99 |
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Vielleicht würden sich deine Nachbarn ja über lustige Dämpfe freuen. Ne is klar aber echt respekt wegen dem Ergebnis. Ne Komplette Lackierung vom Profi mit Rahmen Tank und Kleinteile da sind schnell mal 700-1000 Euro überm Jordan.
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xrv850 |
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Gute Idee, Ol, mit den Gabeltauchrohren, taucht was! Wird jedoch langfristig bei meiner die 32er Gabel der ersten Baureihe mit den Chrom-Tauchrohren drankommen. Hab´ich ja an der alten Teileträger-TS. Bis später. Joachim
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CJ 750, XR600R, VTR1000, Dax-Replika, Jawa 634
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