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Das Hauptproblem ist, dass die Unternehmen die Bedürfnisse des durchschnittlichen Kunden, die per Marktforschung eruiert werden, bedienen.
Es ist nicht so, dass ein Produkt irgendwie gebaut wird, dann die Summe seiner Komponenten zusammengerechnet werden und schlussendlich der Preis feststeht.
Der verwöhnte Kunde von heute sagt beispielsweise, dass sein Fahrrad soundsoviel kosten darf und worauf er Wert legt. Also macht sich der Hersteller Gedanken, wie er die einzelnen Komponenten so billig wie möglich herstellen oder einkaufen kann, damit die Zielkosten nicht über dem Verkaufspreis liegen. Und da in China auch noch ein paar Cent verdient werden wollen, ist es nur zu verständlich, dass nach drei Regengüssen der Chrom rostet, nach 14 Tagen die ersten Speichen brechen und das Tretlager nach drei Jahren Schrott - und nicht mehr lieferbar - ist.
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SR 2 E von 1960 KR 51/2 E von 1979 KR 51/2 E von 1984 S 50 B 2 von 1980 SR 50/1 B von 1991 IWL Troll von 1963 MZ RT 125/2 von 1957 MZ ES 175 "Rundlampenschweinchen" von 1959
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